e enjte, 14 qershor 2007

Kino-Review: Inland Empire

Schon über eine Woche ist es her, dass ich mir Zeit für den neuen Film von David Lynch genommen habe (war ja auch nur eine Woche lang in zwei österreichischen Kinos zu sehen…) und verstanden habe ich ihn – wie zu erwarten war – natürlich immer noch nicht. Die reine Verständnisfrage möchte ich hier auch gar nicht stellen, denn ich denke den Film in ein logisches Konstrukt mit Hand und Fuß zu verwandeln ist nicht möglich und vor allem auch nicht von Herrn Lynch gedacht.

Deswegen möchte ich nur ein paar Sätze zu diesem Film sagen, um ihm vor allem die verdiente Erwähnung zu schenken, denn ich kann nicht leugnen: er hat mich doch bewegt und noch mehr beschäftigt. Denn wer schafft es schon jemanden drei Stunden lang (bis auf einige kurze Hänger) gebannt auf die Leinwand schauen zu lassen um die teils wirrsten und verrücktesten Bilder - und vor allem auch Töne bzw. Musik …ja ich weiß schon die sieht man nicht auf der Leinwand J – zu verfolgen und sich dabei alle zwei Minuten zu denken: „Was zum Teufel?“. Dieses Privileg teilt sich David Lynch wohl nur mit wenig anderen Personen dieses Planeten.

Um dem ganzen noch eine kritische Note zu verleihen: Wer Lynch kennt und schätzt (ich hab aber selbst noch nicht alle Filme gesehen) oder sich einfach mal einen Film abseits vom Einheitsbrei ansehen möchte und dabei mit viel Surrealismus und Hasen (hah!) Leben kann dem kann ich den Film nur ans Herz legen! Wer das nicht kann - was ja keine Schande sein muss - der sollte die drei Stunden besser anders investieren. Review war das zwar nicht unbedingt eines - zumindest kein wirklich aussagekräftiges - aber ich werde mich bemühen das nächstes mal besser zu machen!

Ach und sollte doch jemand über Interpretationen und Deutungen diskutieren wollen, der sei dazu nur herzlich eingeladen, denn Spaß macht das ja dann doch ;)

Nuk ka komente: