Ich glaub mich knutscht ein Elch! Die nun mehr oder wenige endgültige Entscheidung zur Frage des Abschusses eines zivilen Luftfahrzeuges bei drohender Terrorgefahr lautet: Letztentscheidung beim Piloten, nachdem dieser eine „Freigabe des Waffengebrauchs“ erhält. Details siehe: http://derstandard.at/?id=2966673 oder http://www.orf.at/070720-14650/index.html.
Das kam heraus nachdem sich Verteidigungsminister (Darabos) und Innenminister (Platter) tagelang den schwarzen Peter gegenseitig zugeschoben haben. Das kann doch nicht deren Ernst sein? Eine Entscheidung mit solcher Tragweite einfach dem „untersten Glied“, dem Piloten zuzusprechen. Diesem wird dann praktisch gesagt: „Wennst magst, schieß den Flieger ab aber komm dann ja ned zu uns und heul dich aus“. Die Entscheidung über einen Abschuß sollte dann aber nun wirklich bei einem unserer gut bezahlten Minister liegen, oder soll der Pilot in dieser Situation – die er ja „lustigerweise“ absolut nicht beurteilen kann, denn er sieht nur ein Flugzeug vor sich und ist sonst auf den Funkverkehr abhängig - entsprechend zur Verantwortung gezogen werden?
Wie einfach kann man es sich eigentlich machen? Besteht unsere Regierung tatsächlich nur aus Hampelmännern? Ist das eigentlich zu fassen? Jedes mal bei solchen Absurditätsgeburten glaubt man, dicker kann es nicht kommen und trotzdem wird man ständig Zeuge einer neuen Steigerung an Dummheit, Ignoranz und Unvermögen.
e premte, 20 korrik 2007
e enjte, 19 korrik 2007
Buch-Review: Hape Kerkeling – „Ich bin dann mal weg“
In seinem neuen Buch berichtet der deutsche Komiker Hape (Hans-Peter) Kerkeling über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg, die in mehrere Wochen lang quer durch Spanien führte.
Wieso habe ich mir dieses Buch überhaupt zugelegt? Nun, ich bin zwar nicht religiös/gläubig - ganz im Gegenteil - aber die Thematik finde ich trotzdem interessant, nämlich, dass man diese enormen Strapazen wochenlangen Marschierens auf sich nimmt, um sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Ein zweiter Grund ist, dass ich Kerkeling als Komiker und Mensch schätze, er ist einer der wenigen prominenten deutschen Entertainer die mit Natürlichkeit und einer gewissen Ehrlichkeit überzeugen, abgesehen davon kann ich schlicht und einfach über ihn lachen.
Erwartet habe ich mir daher ein unterhaltsames, teilweise lustiges Buch, dass aber gleichzeitig sehr informativ und vielleicht sogar ein bisschen philosophisch ist. Und um es Vorweg zu nehmen: genau diese Erwartungen wurden praktisch zur Gänze erfüllt.
Kerkeling schildert seine Reise in Form eines Tagebuches den größten Teil der Reise über sehr detailliert. Gegen Ende der Pilgerreise jedoch, geht dieser Hang zum Detail leider verloren, da er – wie er selber sagt - kaum mehr zum Schreiben kommt.
Anfangs berichtet er noch eher trocken (aber nur selten langweilig) über die ersten Etappen seiner Reise, die ihn von Frankreich aus, genauer gesagt beginnend von Saint-Jean-Pied-de-Port, über die Pyrenäen nach Spanien führt. Man merkt, dass er auch erst selber mit dieser doch ungewohnten Situation klarkommen und sich mit ihr anfreunden muss. Leider erfährt man nur wenig über seine Beweggründe, sich nach Santiago de Compostela aufzumachen. Amüsant sind trotzdem seine Wehklagen über die streikenden Beine und wie ehrlich er über seinen Gefühlszustand dabei spricht. Er bezeichnet sich dabei selbst gerne als „Grantler“ und spielt des Öfteren mit dem Gedanken die ganze Sache früh hinzuschmeißen.
Bald lockert er auf und obwohl er einige Etappen mit Bus bzw. Zug zurücklegt, verbessert sich seine Kondition und er schafft es immer leichter sein Tagespensum einzuhalten. Das wirkt sich auch auf das Buch aus, er erlebt teilweise aberwitzige Situationen und versteht es auch sie für den Leser lustig aufzubereiten. Man kommt dann oft seitenweise nicht aus dem Lachen heraus. Insbesondere seine Begegnungen mit anderen – teilweise wirklich durchgeknallten – Pilgern sorgen für Heiterkeit. Er lernt aber auch viele sympathische Weggefährten (hauptsächlich Frauen) kennen, die im die Reise auch sichtlich erleichtern. Zwei davon (eine Engländerin und eine Neuseeländerin) begleiten ihn auch bis zum Ende der Reise.
Man erfährt viel über die durchreisten Städte und Dörfer, es gelingt Kerkeling meist ein sehr plastisches Bild seiner Eindrücke zu schildern. Oft hat man das Gefühl, ihn wirklich bei seiner Reise zu begleiten. Sehr gekonnt mischt er Komik mit Information, Abenteuer und seine eigenen - oft philosophischen – Gedanken. Das sorgt für Abwechslung und es kommt nur ganz selten, und wenn dann nur am ganz am Anfang und Ende des Buches, so etwas wie Langeweile auf.
Keineswegs verpackt Kerkeling allzu viel Autobiographisches in seinen Text. An manchen Stellen erzählt er uns etwas über sein Leben, dann aber meist interessant, passend und ohne es dem Leser aufdrängen zu wollen. Was er uns also „verkaufen“ will, sind seine Eindrücke über die Reise und die Reise selbst aber nicht seine Person an sich. Da könnten sich wohl manche ein Beispiel nehmen. An manchen Stellen driftet er für meinen Geschmack zu sehr ins Religiöse ab (er selbst schreibt sich übrigens hauptsächlich dem Buddhismus zu), das ist bei dieser Thematik aber wahrscheinlich nicht zu vermeiden ;)
Als Fazit bleibt mir aber nur dieses Buch an alle zu empfehlen, die sich nur einen Funken für diese Reise interessieren und die im Idealfall dabei noch viel lachen möchten. Mich selbst hat das Buch jedenfalls auf den Geschmack gebracht, vielleicht probiere ich es ja selber mal!
4,5/5 Punkte
Wieso habe ich mir dieses Buch überhaupt zugelegt? Nun, ich bin zwar nicht religiös/gläubig - ganz im Gegenteil - aber die Thematik finde ich trotzdem interessant, nämlich, dass man diese enormen Strapazen wochenlangen Marschierens auf sich nimmt, um sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Ein zweiter Grund ist, dass ich Kerkeling als Komiker und Mensch schätze, er ist einer der wenigen prominenten deutschen Entertainer die mit Natürlichkeit und einer gewissen Ehrlichkeit überzeugen, abgesehen davon kann ich schlicht und einfach über ihn lachen.
Erwartet habe ich mir daher ein unterhaltsames, teilweise lustiges Buch, dass aber gleichzeitig sehr informativ und vielleicht sogar ein bisschen philosophisch ist. Und um es Vorweg zu nehmen: genau diese Erwartungen wurden praktisch zur Gänze erfüllt.
Kerkeling schildert seine Reise in Form eines Tagebuches den größten Teil der Reise über sehr detailliert. Gegen Ende der Pilgerreise jedoch, geht dieser Hang zum Detail leider verloren, da er – wie er selber sagt - kaum mehr zum Schreiben kommt.
Anfangs berichtet er noch eher trocken (aber nur selten langweilig) über die ersten Etappen seiner Reise, die ihn von Frankreich aus, genauer gesagt beginnend von Saint-Jean-Pied-de-Port, über die Pyrenäen nach Spanien führt. Man merkt, dass er auch erst selber mit dieser doch ungewohnten Situation klarkommen und sich mit ihr anfreunden muss. Leider erfährt man nur wenig über seine Beweggründe, sich nach Santiago de Compostela aufzumachen. Amüsant sind trotzdem seine Wehklagen über die streikenden Beine und wie ehrlich er über seinen Gefühlszustand dabei spricht. Er bezeichnet sich dabei selbst gerne als „Grantler“ und spielt des Öfteren mit dem Gedanken die ganze Sache früh hinzuschmeißen.
Bald lockert er auf und obwohl er einige Etappen mit Bus bzw. Zug zurücklegt, verbessert sich seine Kondition und er schafft es immer leichter sein Tagespensum einzuhalten. Das wirkt sich auch auf das Buch aus, er erlebt teilweise aberwitzige Situationen und versteht es auch sie für den Leser lustig aufzubereiten. Man kommt dann oft seitenweise nicht aus dem Lachen heraus. Insbesondere seine Begegnungen mit anderen – teilweise wirklich durchgeknallten – Pilgern sorgen für Heiterkeit. Er lernt aber auch viele sympathische Weggefährten (hauptsächlich Frauen) kennen, die im die Reise auch sichtlich erleichtern. Zwei davon (eine Engländerin und eine Neuseeländerin) begleiten ihn auch bis zum Ende der Reise.
Man erfährt viel über die durchreisten Städte und Dörfer, es gelingt Kerkeling meist ein sehr plastisches Bild seiner Eindrücke zu schildern. Oft hat man das Gefühl, ihn wirklich bei seiner Reise zu begleiten. Sehr gekonnt mischt er Komik mit Information, Abenteuer und seine eigenen - oft philosophischen – Gedanken. Das sorgt für Abwechslung und es kommt nur ganz selten, und wenn dann nur am ganz am Anfang und Ende des Buches, so etwas wie Langeweile auf.
Keineswegs verpackt Kerkeling allzu viel Autobiographisches in seinen Text. An manchen Stellen erzählt er uns etwas über sein Leben, dann aber meist interessant, passend und ohne es dem Leser aufdrängen zu wollen. Was er uns also „verkaufen“ will, sind seine Eindrücke über die Reise und die Reise selbst aber nicht seine Person an sich. Da könnten sich wohl manche ein Beispiel nehmen. An manchen Stellen driftet er für meinen Geschmack zu sehr ins Religiöse ab (er selbst schreibt sich übrigens hauptsächlich dem Buddhismus zu), das ist bei dieser Thematik aber wahrscheinlich nicht zu vermeiden ;)
Als Fazit bleibt mir aber nur dieses Buch an alle zu empfehlen, die sich nur einen Funken für diese Reise interessieren und die im Idealfall dabei noch viel lachen möchten. Mich selbst hat das Buch jedenfalls auf den Geschmack gebracht, vielleicht probiere ich es ja selber mal!
4,5/5 Punkte
Emërtimet:
Hape Kerkeling,
Komiker,
Pilgern,
Pilgerreise
e martë, 17 korrik 2007
Kino-Review: „Stirb langsam 4.0“
Das wurde aber auch Zeit! Nach 12 Jahren gibt es endlich den viertel Teil des Actionspektakels. Und gleich vorweg: mich hat der neue, etwas gealterte Bruce Willis keineswegs enttäuscht – ganz im Gegenteil.
Als John McClane muss er mal wieder Amerika retten (was aber nicht anders zu erwarten, schließlich braucht man eine Grundlage für ein zweistündiges Action-Feuerwerk), und zwar vor Thomas Gabriel, einem schwer beleidigten aber ausgefuchsten Computerhacker inklusive Mini-Armee. Gespielt wird der Bösewicht von Timothy Olyphant, der abgesehen von einem Mangel an unterschiedlichen Gesichtsausdrücken durchaus überzeugt.
Wie auch im dritten Teil erhält McClane bei seinen Heldentaten unfreiwillige Unterstützung, und zwar von einem jungen Hacker namens Matt Farrel (gespielt von Justin Long). Den Vergleich zum genialen Samuel L. Jackson erspar ich mir aber an dieser Stelle, das wäre nicht fair J
Zur Story möchte ich mich gar nicht näher auslassen, so viel gibt die dann nämlich auch nicht her. Die Bedrohung durch einen Computerangriff auf allen Ebenen ist dennoch gut gewählt, auch wenn die Idee natürlich nicht neu ist. Die knappen Dialoge und wüsten Beschimpfungen McClanes erinnern natürlich wieder an die früheren Filme, erzielen aber ihre Wirkung und sorgen immer wieder für Schmunzler und Lacher. Amüsant ist an dieser Stelle auch die Nebenrolle von Silent Bob (Kevin Smith), als Warlock der als weiterer Hacker und Star Wars Fanatiker brilliert.
Die Actionszenen überzeugen dank moderner Technik. Ob McClane nun mit einem Auto einen Hubschrauber „abschießt“, sich in einem Truck mit einer F-35 duelliert oder mit einem Jeep durch Büroräume fegt, alles hat Hand und Fuß und lässt - trotz teils grenzenloser Übertreibung – öfter mal die Kinnlade runtersacken.
Der Film hat meine Erwartungen (zwei Stunden Unterhaltung¸ Spannung und Action) jedenfalls mehr als erfüllt und passt nahtlos in das Konzept der ersten drei Teile, hat aber im Gegensatz zu beinahe jährlichen Fortsetzungen (Spiderman, Shrek, Fluch der Karibik, etc.) den Vorteil der langen Pause zum Vorgänger. Und sogar meiner Freundin (die die ersten drei Filme nicht kennt!) hat’s gefallen, also ein voller Erfolg ;)
4/5 Punkte
Als John McClane muss er mal wieder Amerika retten (was aber nicht anders zu erwarten, schließlich braucht man eine Grundlage für ein zweistündiges Action-Feuerwerk), und zwar vor Thomas Gabriel, einem schwer beleidigten aber ausgefuchsten Computerhacker inklusive Mini-Armee. Gespielt wird der Bösewicht von Timothy Olyphant, der abgesehen von einem Mangel an unterschiedlichen Gesichtsausdrücken durchaus überzeugt.
Wie auch im dritten Teil erhält McClane bei seinen Heldentaten unfreiwillige Unterstützung, und zwar von einem jungen Hacker namens Matt Farrel (gespielt von Justin Long). Den Vergleich zum genialen Samuel L. Jackson erspar ich mir aber an dieser Stelle, das wäre nicht fair J
Zur Story möchte ich mich gar nicht näher auslassen, so viel gibt die dann nämlich auch nicht her. Die Bedrohung durch einen Computerangriff auf allen Ebenen ist dennoch gut gewählt, auch wenn die Idee natürlich nicht neu ist. Die knappen Dialoge und wüsten Beschimpfungen McClanes erinnern natürlich wieder an die früheren Filme, erzielen aber ihre Wirkung und sorgen immer wieder für Schmunzler und Lacher. Amüsant ist an dieser Stelle auch die Nebenrolle von Silent Bob (Kevin Smith), als Warlock der als weiterer Hacker und Star Wars Fanatiker brilliert.
Die Actionszenen überzeugen dank moderner Technik. Ob McClane nun mit einem Auto einen Hubschrauber „abschießt“, sich in einem Truck mit einer F-35 duelliert oder mit einem Jeep durch Büroräume fegt, alles hat Hand und Fuß und lässt - trotz teils grenzenloser Übertreibung – öfter mal die Kinnlade runtersacken.
Der Film hat meine Erwartungen (zwei Stunden Unterhaltung¸ Spannung und Action) jedenfalls mehr als erfüllt und passt nahtlos in das Konzept der ersten drei Teile, hat aber im Gegensatz zu beinahe jährlichen Fortsetzungen (Spiderman, Shrek, Fluch der Karibik, etc.) den Vorteil der langen Pause zum Vorgänger. Und sogar meiner Freundin (die die ersten drei Filme nicht kennt!) hat’s gefallen, also ein voller Erfolg ;)
4/5 Punkte
Emërtimet:
Actionfilme,
Bruce Willis,
Die hard,
John McClane,
Stirb langsam 4
e hënë, 16 korrik 2007
Warum man PC-Spiele besser nicht per Download kauft…
In einem kurzen Moment der Langeweile und vom aktuellen GameStar-Video auf den Geschmack gebracht wollte ich mir Loki kaufen. Nachdem dieses aber dank der tollen Auswahl und Aktualität (haha!) zweier Libro-Filialen nicht zu finden war (beim Saturn hatte ich es schon eine Woche zuvor gesehen…) hatte ich die Idee erstmals ein Spiel per Download zu kaufen. Für ein gutes Spiel bin ich nämlich gerne bereit auch etwas zu zahlen und es eben nicht irgendwo illegal herunterzuladen.
Auf der offiziellen Loki-Homepage wurde ich dann auch schnell fündig, dort prangte nämlich gleich auf der Startseite sehr prominent ein Button der zu Gamesplanet.com führte, wo Loki eben online käuflich zu erwerben ist. Das funktionierte dann mit Kreditkarte auch recht flott, selbst der insgesamt 5GB-Download war trotz einer fehlerhaften 1GB-Datei nach ca. 2 Stunden erledigt und los ging’s mit der Installation. Der Preis hingegen entspricht genau der normalen Variante aus dem Geschäft, obwohl keine Kosten für Verpackung, gedrucktes Handbuch, Logistik etc. anfallen…eigentlich ein Witz. Eine Preisreduktion von mindestens fünf Euro würde man sich schon – zu Recht – erwarten.
Man erhält übrigens ähnlich wie bei einem normal gekauften PC-Spiel einen Key mit dem sich das Spiel (maximal 3mal) installieren lässt. Auch hier ist also eine Art Kopierschutz integriert. Nach der Installation des Spiels musste dann noch ein Treiber (!?) installiert werden und nach einem Neustart konnte man dann auch endlich loslegen…
Funktionierte dann auch gleich und bis auf den Preis und die fehlende Verpackung etc. hielten sich die Nachteile in Grenzen (sollte es aber nicht eigentlich Vorteile geben?..), aber zu früh „gefreut“! Da es sich bei Loki nämlich wieder einmal um ein Spiel handelt, welches extrem unausgereift und fehlerbehaftet auf den Markt kam, wurden sehr bald mehrere Patches veröffentlicht, die Fehler beseitigen und die Balance verbessern sollten. Nur (!) ließen sich diese Patches zwar bei der Onlinekauf-Version installieren, aber mit Spielen war’s dann vorbei. Die Patches schalten nämlich wieder die Original-DVD-Abfrage ein und eine solche besitzt man als Download-Käufer ja nun mal nicht. Nach einem Blick ins offizielle Forum, war dann auch schnell klar, dass man nicht der Einzige mit diesem Problem ist. Die Patches sind nur für die CD/DVD-Version, für die Download-Version gibt es noch keine und zurückpatchen ist nicht…also neu installieren und mit der halbfertigen Urversion spielen. GRRR.
Inzwischen ist das Spiel seit mehreren Wochen heraußen und noch immer gibt es keinen Patch für die Download-Version. Von Seiten des Spieleherstellers ist man sich keiner Schuld bewusst und man wird vor dem Download-Kauf gewarnt und aufgefordert das Spiel im Geschäft oder beim Online-Händler zu kaufen, auf der Startseite findet sich trotzdem noch der besagte Link. Es heißt, der Patch sei bereits an Gamesplanet und Co. weitergeleitet und muss dort angepasst werden, das scheint aber nicht zu passieren. Der Gamesplanet-Kundensupport verspricht, dass der entsprechende Patch auf ihrer Webseite veröffentlicht wird, seit Tagen herrscht im Support-Bereich aber gähnende Leere. Und vor allem: es wird noch weitere Patches geben, soll man dann immer vier Wochen warten, bis man als diesen gnadenhalber auch bekommt? In der Zwischenzeit ist man als Draufgabe auch noch von der Online-Mutiplayerplattform ausgeschlossen, denn die fordert die neueste Version des Spiels. Zum Kotzen!
Nach meinem Auftritt als Versuchskaninchen kann also nur ausdrücklich davor warnen, Spiele per Download zu kaufen. Es bringt weder preisliche noch sonstige Vorteile und im Falle von Patchsupport und ähnlichen Anliegen ist man aufgeschmissen; man wird sogar noch schief angeschaut und dafür gerügt, dass man überhaupt auf die Idee kommt, sich das Spiel auf diese Weise anzuschaffen. Und dann wundert man sich bei den entsprechenden Firmen noch, wenn man sich das nächste Produkt runterlädt ohne zu zahlen…
Auf der offiziellen Loki-Homepage wurde ich dann auch schnell fündig, dort prangte nämlich gleich auf der Startseite sehr prominent ein Button der zu Gamesplanet.com führte, wo Loki eben online käuflich zu erwerben ist. Das funktionierte dann mit Kreditkarte auch recht flott, selbst der insgesamt 5GB-Download war trotz einer fehlerhaften 1GB-Datei nach ca. 2 Stunden erledigt und los ging’s mit der Installation. Der Preis hingegen entspricht genau der normalen Variante aus dem Geschäft, obwohl keine Kosten für Verpackung, gedrucktes Handbuch, Logistik etc. anfallen…eigentlich ein Witz. Eine Preisreduktion von mindestens fünf Euro würde man sich schon – zu Recht – erwarten.
Man erhält übrigens ähnlich wie bei einem normal gekauften PC-Spiel einen Key mit dem sich das Spiel (maximal 3mal) installieren lässt. Auch hier ist also eine Art Kopierschutz integriert. Nach der Installation des Spiels musste dann noch ein Treiber (!?) installiert werden und nach einem Neustart konnte man dann auch endlich loslegen…
Funktionierte dann auch gleich und bis auf den Preis und die fehlende Verpackung etc. hielten sich die Nachteile in Grenzen (sollte es aber nicht eigentlich Vorteile geben?..), aber zu früh „gefreut“! Da es sich bei Loki nämlich wieder einmal um ein Spiel handelt, welches extrem unausgereift und fehlerbehaftet auf den Markt kam, wurden sehr bald mehrere Patches veröffentlicht, die Fehler beseitigen und die Balance verbessern sollten. Nur (!) ließen sich diese Patches zwar bei der Onlinekauf-Version installieren, aber mit Spielen war’s dann vorbei. Die Patches schalten nämlich wieder die Original-DVD-Abfrage ein und eine solche besitzt man als Download-Käufer ja nun mal nicht. Nach einem Blick ins offizielle Forum, war dann auch schnell klar, dass man nicht der Einzige mit diesem Problem ist. Die Patches sind nur für die CD/DVD-Version, für die Download-Version gibt es noch keine und zurückpatchen ist nicht…also neu installieren und mit der halbfertigen Urversion spielen. GRRR.
Inzwischen ist das Spiel seit mehreren Wochen heraußen und noch immer gibt es keinen Patch für die Download-Version. Von Seiten des Spieleherstellers ist man sich keiner Schuld bewusst und man wird vor dem Download-Kauf gewarnt und aufgefordert das Spiel im Geschäft oder beim Online-Händler zu kaufen, auf der Startseite findet sich trotzdem noch der besagte Link. Es heißt, der Patch sei bereits an Gamesplanet und Co. weitergeleitet und muss dort angepasst werden, das scheint aber nicht zu passieren. Der Gamesplanet-Kundensupport verspricht, dass der entsprechende Patch auf ihrer Webseite veröffentlicht wird, seit Tagen herrscht im Support-Bereich aber gähnende Leere. Und vor allem: es wird noch weitere Patches geben, soll man dann immer vier Wochen warten, bis man als diesen gnadenhalber auch bekommt? In der Zwischenzeit ist man als Draufgabe auch noch von der Online-Mutiplayerplattform ausgeschlossen, denn die fordert die neueste Version des Spiels. Zum Kotzen!
Nach meinem Auftritt als Versuchskaninchen kann also nur ausdrücklich davor warnen, Spiele per Download zu kaufen. Es bringt weder preisliche noch sonstige Vorteile und im Falle von Patchsupport und ähnlichen Anliegen ist man aufgeschmissen; man wird sogar noch schief angeschaut und dafür gerügt, dass man überhaupt auf die Idee kommt, sich das Spiel auf diese Weise anzuschaffen. Und dann wundert man sich bei den entsprechenden Firmen noch, wenn man sich das nächste Produkt runterlädt ohne zu zahlen…
e mërkurë, 4 korrik 2007
Big Platter is watching you...
Wie heute und auch schon die letzten Tage öfter zu lesen war (z.B. unter http://derstandard.at/?url=/?id=2945696) will sich also unser lieber Innenminister Platter, zur Verbrechens- und Terrorbekämpfung der selben Methoden bedienen dürfen wie seine "Konkurrenz", die Kriminellen. Konkret spricht er von einer "Waffengleichheit" (wie theatralisch…) und will sogennante "Bundestrojaner" dazu einsetzen um Computer von Verdächtigen legal ausforschen zu können. Solche STASI-Methoden erinnern unweigerlich an "1984" oder "Demolition Man" und angesichts der Ausführungen des Herren Platter sucht man schon verzweifelt den nächsten Kotzkübel.
Das alles, wie auch die bald umgesetzte Vorratsdatenspeicherung, findet natürlich - wie in den letzten Jahren ständig - unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung statt. Da werden die Schauergeschichten der von Regierungen selbst inszenierten Terroranschläge immer weniger abwegig, alles nur mit dem Ziel die Bürger durchsichtig zu machen wie frisch geputzte Fensterscheiben. (Das ist an dieser Stelle natürlich eine maßlose Übertreibung..aber der Gedanke drängt sich irgendwie auf). Auf jeden Fall ist die medial geschürte Terrorangst ein gefundenes Fresse für alle Platters und Bushs unsere Privatsphäre ad absurdum zu führen.
Wer jetzt mal wieder mit dem Argument kommt "Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten", der soll bitte gleich sein Leben 24/7 ins Netz streamen. Das ist so eine abgelutschte und hirnlose Floskel, dass mir schon wieder übel wird (siehe zwei Absätze zuvor). Jedem seine Meinung und auch ich habe nichts "zu verbergen" aber es geht doch verdammt nochmal niemanden etwas an wo ich beispielsweise herumsurfe, wem ich was für E-Mails schreibe etc. (endlose Liste) Und wenn man ein bißchen weiterdenkt, muss man sich natürlich auch fragen: "Kann man den Personen hinter einem "Bundestrojaner" denn bedingungslos vertrauen bzw. will man das?" Natürlich kann man das Ganze als Kleinigkeit abtun und meine Zweifel (und glücklicherweise die vieler, vieler anderer Leute) als übertriebes Horrorszenario bezeichnen und doch behaupte ich Privatsphäre bzw. der persönliche, nicht-transparente Freiraum ist ein wichtiges Gut, keines das man leichtfertig aus der Hand geben darf. Genug schlechte Beispiele dazu sollten aus der Geschichte bekannt sein und eigentlich eine abschreckende Wirkung haben.
Folgendes treffendes Zitat musste ich heute zu dieser Thematik lesen:
"Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
Das alles, wie auch die bald umgesetzte Vorratsdatenspeicherung, findet natürlich - wie in den letzten Jahren ständig - unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung statt. Da werden die Schauergeschichten der von Regierungen selbst inszenierten Terroranschläge immer weniger abwegig, alles nur mit dem Ziel die Bürger durchsichtig zu machen wie frisch geputzte Fensterscheiben. (Das ist an dieser Stelle natürlich eine maßlose Übertreibung..aber der Gedanke drängt sich irgendwie auf). Auf jeden Fall ist die medial geschürte Terrorangst ein gefundenes Fresse für alle Platters und Bushs unsere Privatsphäre ad absurdum zu führen.
Wer jetzt mal wieder mit dem Argument kommt "Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten", der soll bitte gleich sein Leben 24/7 ins Netz streamen. Das ist so eine abgelutschte und hirnlose Floskel, dass mir schon wieder übel wird (siehe zwei Absätze zuvor). Jedem seine Meinung und auch ich habe nichts "zu verbergen" aber es geht doch verdammt nochmal niemanden etwas an wo ich beispielsweise herumsurfe, wem ich was für E-Mails schreibe etc. (endlose Liste) Und wenn man ein bißchen weiterdenkt, muss man sich natürlich auch fragen: "Kann man den Personen hinter einem "Bundestrojaner" denn bedingungslos vertrauen bzw. will man das?" Natürlich kann man das Ganze als Kleinigkeit abtun und meine Zweifel (und glücklicherweise die vieler, vieler anderer Leute) als übertriebes Horrorszenario bezeichnen und doch behaupte ich Privatsphäre bzw. der persönliche, nicht-transparente Freiraum ist ein wichtiges Gut, keines das man leichtfertig aus der Hand geben darf. Genug schlechte Beispiele dazu sollten aus der Geschichte bekannt sein und eigentlich eine abschreckende Wirkung haben.
Folgendes treffendes Zitat musste ich heute zu dieser Thematik lesen:
"Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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